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Braker Bahnhöfe im Norden und Süden nicht vergessen

Die CDU in Brake beschäftigte sich jetzt auf einem Ortstermin am ehemaligen Bahnhof Kirchhammelwarden mit der Situation der Personenbeförderung auf der Bahnstrecke nach Bremen.

Ein positives Fazit zog die Braker CDU dabei für die Verbesserung der Nahverkehrsanbindung der Kreisstadt. Rund ein halbes Jahr verkehren die Züge zwischen Nordenham und Bremen in einem neuen Takt. Der Fahrplanwechsel im Dezember 2005 brachte erhebliche Verbesserungen für die Anbindung der Wesermarsch an das Fernverkehrsnetz. Lange Wartezeiten im Bremer Hauptbahnhof sind Geschichte. „Eine Fahrt mit der Bahn nach Berlin dauert von Brake heute nur 4 Stunden”, freut sich CDU-Vorsitzender Claus Plachetka.

Die Union möchte die Ideen der Brakerinnen und Braker aus den vergangenen Jahren aber weiter umsetzen. So sprachen sich vor vier Jahren bei einer Umfrage der zuständigen Agendagruppe mehrheitlich die Brakerinnen und Braker für die Wiedereröffnung der Bahnhöfe in Golzwarden und Kirchhammelwarden aus. Im Gegensatz zu 2002 fahren heute moderne Elektrotriebwagen anstelle des alten Wagenpark auf der Strecke Bremen – Nordenham. „Mit diesen Zügen, die schneller beschleunigen können, sind weitere Haltepunkte realisierbar”, sagt Claus Plachetka. „Allerdings sollten zusätzliche Haltepunkte nur auf der Strecke bis Hude errichtet werden.” Ansonsten sei die jetzt gute Anbindung an den Fernverkehr nicht mehr gegeben.

Die neuen Züge stießen auch bei den Fahrgästen auf eine positive Resonanz. Die Bahnfahrer, mit denen die CDU gesprochen hat, lobten die bessere Qualität und den neuen Fahrgastkomfort im Vergleich zu den alten Zügen. Auch die Pünktlichkeit auf Strecke habe zugenommen.

Auch die ausschließliche Nutzung des Bahnsteigs 1 im Braker Bahnhof habe zu einer Attraktivitätssteigerung der Strecke geführt, so die CDU. Mobilitätsbehinderte Menschen können jetzt ohne größere Probleme den Zug nach Bremen benutzen. Claus Plachetka: „Die Unterführung war von Rollstuhlfahrern und Kinderwagen nur mit Hilfe Dritter überhaupt nutzbar. Daraus sollten wir lernen.” Bei der möglichen Wiedereröffnung der Haltepunkte im Norden und Süden der Stadt dürften keine Mobilitätsbarrieren geschaffen werden.

Die Union diskutierte vor Ort bereits über die mögliche Gestaltung von Bahnsteigen und Umfeld. In Kirchhammelwarden könnte der Bereich des alten Gleises 2 beispielsweise für Fahrradständer oder Parkplätze genutzt werden. In den kommenden Wochen möchte die CDU zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Pläne für die Wiedereröffnung der Bahnhöfe diskutieren. Die Ergebnisse sollen dann den zuständigen Gremien zur Entscheidungsfindung vorgelegt werden.

 
 
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