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Stadt plant Baumaßnahmen für 6,22 Millionen Euro bis 2011

CDU/GRÜNE-Gruppe informiert sich über den Zustand der Braker Straßen

Brake. Die ersten neuen Winterschäden konnte jetzt die Ratsgruppe CDU/GRÜNE zusammen mit Bürgermeister Roland Schiefke am Schrabberdeich beobachten. Die Straße soll in zwei Jahren zusammen mit der Poggenburger Straße, der Sielstraße und der Dungenstraße eine Gesamterneuerung erhalten. Dies sieht das aktuelle Sanierungskonzept der Stadtverwaltung vor. Bereits für das kommende Jahr hat die Verwaltung die neue Hafenzufahrt über die Berliner und Golzwarder Straße ins Auge gefasst. Zusammen mit der Georgstraße, deren Sanierung durch die Hafenerweiterung zurückgestellt wurde, umfassen diese großen Maßnahmen ein Budget von 6,22 Millionen Euro, das in den kommenden Jahren in Brake verbaut werden soll. Für die Sanierung des Schrabberdeichs regt die Gruppe an, zusammen mit dem OOWV das Problem des Abwassers zu klären. „Bei größeren Niederschlagsmengen steht die Straße regelmäßig unter Wasser”, so Ratsfrau Ursel Munderloh (CDU).

Zur Reparatur der Braker Straßen, Wege und Plätze sind für dieses Jahr seitens der Verwaltung Ausgaben von rund 230 Tausend Euro geplant. Vor Ort schaute sich die Gruppe die beabsichtigten Maßnahmen an. So soll in diesem Jahr unter anderem der Gehweg an der Breslauer Straße saniert (35 Tausend Euro), das Pflaster in der Auguststraße neu verlegt (25 TEUR), die Fahrbahndecke in der Mitteldeichstraße erneut (15 TEUR) und in der Fußgängerzone schadhaftes und lockeres Pflaster aufgenommen und neu verlegt werden (5 TEUR). Für die Reparatur der Brommystraße zwischen Neustadtstraße und Braker Siel plant die Stadt 35 TEUR ein.

Während der Fahrt durch die Stadt besichtigte die Gruppe auch Straßen, die aus Sicht der Verwaltung eine niedrigere Priorität zur Sanierung besitzen und damit erst in späteren Jahren repariert werden sollen. Bei der Besichtigung der Gartenstraße schlug die Gruppe vor, zukünftig nicht nur einen höhengleichen Ausbau vorzunehmen sondern aufgrund der Zuwegung zum Kindergarten die Straße auch in eine verkehrsberuhigte Zone umzuwandeln.

Häufig fielen den Politikern von Union und Grüne die Verkehrshindernisse auf den Fuß- und Radwegen auf. „Überstehende Gullys sind für Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer ein gefährliches Hindernis”, erklärte eine Anwohnerin der Rosenstraße bei der Besichtigung. Die CDU, die sich bereits bei den Haushaltsberatungen vor einem Jahr stark für die Beseitigung von Mobilitätsbarrieren auf den Wegen eingesetzt hatte, stimmte der Kritik zu. „Bei diesen Problemen haben wir an vielen Orten Handlungsbedarf”, meint Hans-Otto Meyer-Ott (GRÜNE). Der Ratsherr freute sich daher insbesondere über die Zusage, des ZVBN, in diesem Jahr den Umbau von einigen Haltestellen im Stadtgebiet zu fördern: „Mit der Schaffung von barrierefreien Zusteigemöglichkeiten zum Wesersprinter erhöhen wir gleichzeitig auch die Attraktivität unseres Öffentlichen Personennahverkehrs.” Die Kosten für die Stadt betragen mit 13.800 EUR nur etwa 12,5% der Baukosten.

Über die Gesamtliste der zu realisierenden Maßnahmen des Jahres entscheidet am 15. Februar der Bauausschuß der Stadt. Die Ratsgruppe CDU/GRÜNE möchte daher für die Prioritätenliste in den kommenden Wochen weitere Gespräche vor Ort führen. „Bei unserer Besichtigung konnten wir uns nicht alle Braker Straßen ansehen”, erklärt Gruppenvorsitzender Claus Plachetka. Betroffene Bürgerinnen und Bürger mögen sich mit ihren Anliegen direkt per E-Mail (info@cdu-gruene.de) oder Telefon 938890 (Claus Plachetka) an die Gruppe wenden.



Kontakt per eMail: info@cdu-gruene.de

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